Beitrags-Archiv für die Kategory 'Bär Aktuell informiert'

Bärs unplugged painting

Montag, 17. September 2007 15:27

“Bär aktuell” im Gespräch mit Karl-Josef Bär

Bär aktuell: “Herr Bär, Sie haben den berühmten Lohengrin porträtiert. Auf dem Bild sieht man nur die Burg von ihm, aber nicht den Lohengrin selbst”.

Bär: “Jojo, dat is ein bisschen blöd, dat dä Lohengrin nit mit auf däm Bild is. Eijentlich sollte dä ja als MondrippenSchwanenritter mit einem Kahn durch den Seerosenteich im Mittelgrund des Bildes rudern. Aber dat hat däm dat Grünflächenamt verboten. Damit die Seerosenblätter nit kaputt gehen…”

Bär aktuell: “Und ein Schwan ist auf dem Bild auch nicht zu sehen!”

Bär: “Däm Schwan is dat im September hier schon zu kalt. Der is nach Süden weiterjeflogen!”

Bär aktuell: “Aber Herr Bär, ein Schwan ist doch kein Zugvogel!”

Bär: “Nä? Ich glaub, ich gebe dem Bild lieber einen anderen Titel. Dat heißt jetzt ‘Mondrippen’. Da kann keiner drüber meckern.”

Thema: Bär Aktuell informiert | Kommentare (0)

Ausgabe Nr. 54 a

Freitag, 7. September 2007 16:45

Reisen bildet – findet Herr Bär

Wer sich im Ehrenfelder Bezirksrathaus (Venloer Str. 410-421, Vernissage Donnerstag, 7. 9., 19 Uhr Ausstellung bis 5. Okt.) die Ausstellung des Vereins Kultur Köln 30 mit der Malerin Uta Schotten angesehen hat, und dann noch mehr von dieser Künstlerin sehen will, der fahre nach Wuppertal in die Galerie Epikur von HP Nacke (Friedrich-Engels-Allee 165, bis 15.9.). Vom Wuppertaler Hbf drei Stationen mit der Schwebebahn Richtung Oberbarmen – man kann mit der Wuppertaler Schwebebahn übrigens auch einen Elefanten transportieren, die Bahn ist dafür stabil genug. Allerdings sieht man selten Elefanten in der Wuppertaler Schwebebahn, und dass es sie überhaupt gibt, weiß man in China noch nicht, wo man ansonsten bekanntlich gerne Produktpiraterie und Industriespionage betreibt. Bislang haben chinesische Computer-Hacker sich jedenfalls noch nicht bei den Wuppertaler Stadtwerken eingehackt, sondern nur im US-Verteidigungsministerium und im deutschen Bundeskanzleramt. Auf dem Rückweg kann man sich im Wuppertaler Von-derHeydt-Museum die vorzüglich arrangierte „Symbolismus“-Ausstellung ansehen (bis 30.9.), die nur einen Schwachpunkt hat, nämlich einen Beitrag des im Kunstbetrieb einfach gründlich überschätzten Jonathan Meese. Neben den grandiosen Bildern eines Gustave Moreau wirkt Meese jedenfalls wie ein hochstaplerisch veranlagter Dilettant, der nicht malen kann oder zumindest so tut, als könne er es nicht. Im Obergeschoss gibt’s noch ein Kunstwerk zu sehen, dass der jetzt beim 1. FC Köln wirkende Fußballtrainer Christoph Daum mitgestaltet hat, nämlich einen Fan-Kiosk des Istanbuler Vereins Besiktas als Skultur. Als Künstler ist Christoph Daum jedenfalls überzeugender als Jonathan Meese. Wahrscheinlich kann Meese aber auch nicht Fußballspielen.

Thema: Bär Aktuell informiert | Kommentare (0)